Coronavirus in den USA: Kühltransporter als Leichenhallen | Corona News

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247.000 Corona-Tote in den USA und der künftige US-Präsident Biden warnt: "Es könnten mehr Menschen sterben, wenn wir uns nicht koordinieren". Biden fordert Noch-Amtsinhaber Trump auf, eine reibungslose Übergabe der Regierungsgeschäfte zu ermöglichen - gerade mit Blick auf die Pandemie. Zuletzt gab es mehr als 165.000 Neuinfektionen binnen eines TagesAllein 1700 positive Tests entfallen auf die Stadt El Paso im US-Bundesstaat Texas.

El Paso liegt an der Grenze zu Mexiko. Aber die Mauer zum Nachbarland ist hier schon lange kein Thema mehr. Denn jetzt wütet hier die Pandemie. Die Gesundheitsbehörden organisieren bereits Patiententransporte in andere Städte. Aus Angst vor einer Überlastung - und als Vorbereitung auf Monate am Limit. Beim Umgang mit den Toten gibt es bereits einen Stau. Gekühlte Zelte vor dem Krankenhaus dienen als improvisierte Leichenhalle. Beerdigungsinstitute in El Paso sind komplett überfordert. Manchmal müssen Familien eine Woche warten bis Angehörige beerdigt werden. Die Bestatter arbeiten rund um die Uhr. Die zweite Infektionswelle trifft nicht nur tausende von Menschen - viele kleine Geschäfte sind von diesem zweiten Lockdown betroffen, müssen für immer schließen. Hier in El Paso gibt es nachts ab 22 Uhr eine Ausgangssperre - trotzdem bleiben auch tagsüber viele Menschen zuhause. Die politische Spaltung der USA - in El Paso rückt sie in den Hintergrund. Die Menschen sind geeint zumindest in der Angst vor dem Coronavirus.

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Политика США
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